Aktuelles:

- WBV stellt Sammelantrag für den Fördertatbestand "Vorbeugung und Bekämpfung rindenbrütender Insekten"

Dadurch können auch Waldbesitzer gefördert werden, die an der Bagatellgrenze von 500,-- € scheitern würden.

Gefördert werden kann:
1. Die Zwischenlagerung von Schadholz auf einem anerkannten Lagerplatz (500m vom nächsten befallsgefährdeten Bestand entfernt) - förderfähig mit 12,-- € / fm

2. Die insektizidfreie waldschutzwirksame Aufarbeitung von Waldrestholz - förderfähig mit 10,-- € bis 15,-- € / fm

3. Das waldschutzwirksame Entrinden von Schadholz - förderfähig mit 10,-- € / fm (maschinell) oder 20,-- € / fm (manuell)

4. Die Vorbereitung der Schadholzaufarbeitung, wenn das Waldrestholz auf der Schadfläche waldschutzwirksam beseitigt wurde, und das Stammholz zu einem festgesetzten Termin waldschutzwirksam abgefahren wurde - förderfähig mit 5,-- € / fm

Antragstellung und Maßnahmenbeginn:
Regelfall: Antragstellung vor Maßnahmebeginn! Mit der Maßnahme darf erst begonnen werden, wenn ein schriftlicher Bewilligungsbescheid vorliegt.

Ausnahmefall: Sollte aus Waldschutzgründen ein Maßnahmenbeginn vor Antragstellung notwendig sein (Gefahr im Verzug), so ist dieser dann nicht förderschädlich, wenn unverzüglich nach Maßnahmenbeginn der Antrag auf Borkenkäferbekämpfung gestellt wird.

Bitte besprechen Sie diese vorab mit der WBV-Geschäftsstelle und Ihrem Revierleiter!
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- Bewässerung von Kulturen jetzt förderfähig

Bayernweit leidet die Natur unter der stark zunehmenden Trockenheit. Auch die Wälder in Bayern geraten unter Trockenstress. Insbesondere junge Kulturen leiden in einigen Regionen bereits massiv unter den Folgen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat deshalb nun die Fördermaßnahme "Bewässerung im Rahmen der Kulturpflege" der neuen waldbaulichen Förderrichtlinie (Nr. 2.3.1 Waldföpr 2020) geöffnet.

Für eine Förderung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Die Bewässerungsmaßnahme muss forstfachlich notwendig sein, um den drohenden Untergang der Kultur abzuwenden. Eine Bewässerung zur reinen Ertragssteigerung ist nicht förderfähig. Die forstfachliche Beurteilung über die Notwendigkeit erfolgt durch die Bewillingsbehörde.
- Die zu bewässernde Kultur darf nicht älter als 5 Jahre sein.
- Es ist ausschließlich die Einzelbewässerung der Pflanzen förderfähig, nicht ein flächiges Bewässern.
- Die Förderung der Bewässerung ist nur bei Kulturen möglich, deren Anlage geförder wurde. Dabei ist es unerheblich, ob die Förderung der Kultur nach der aktuellen Waldföpr oder nach einer älteren Richtlinie erfolgte.



Förderkonditionen

Die Förderung erfolgt stückzahlbezogen mit einem Festbetrag von 1 € je bewässerter Pflanze und Bewässerungsdurchgang. Dabei kann die Bewässerung auf derselben Fläche bis zu zweimal jährlich gefördert werden. Die Förderung der Bewässerung unterliegt grundsätzlich keiner Bagatellgrenze, ist jedoch auf höchstens 5000 Pflanzen je Antrag und höchstens 20 000 Pflanzen je Antragsteller und Jahr begrenzt.
Auf Grundlage der diesjährigen Erfahrung mit dem neuen Fördertatbestand wird zum Jahresende eine Evaluation erfolgen, um ergänzende Regelungen und Kontrollverfahren festzulegen. Aus diesem F´Grund ist die Förderung der Bewässerung zunächst bis zum Jahresende befristet.

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- Aktuelle Corona-Krise

Wir bleiben auch in diesen schwierigen Zeiten an Ihrer Seite und haben alle uns möglichen Vorkehrungen zur Risikominimierung ergriffen. Die Waldarbeit ist nach wie vor möglich und auch in Hinblick auf neue Käferkalamitäten wichtig. Bitte beachten Sie dennoch die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen bei der Waldarbeit. Zusätzlich sollten Sie auf folgende Dinge achten:

 Menschenansammlungen und den öffentlichen Verkehr wenn möglich meiden

 bei Symptomen wie Husten oder Fieber unbedingt zu Hause zu bleiben

 möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife waschen

 Kontakt der Hände mit Mund, Nase und Augen vermeiden

 Husten und Niesen nur in die Armbeuge, nicht in die Hände

 Abstand zu Erkrankten halten (1 bis 2 Meter)

 auf Händeschütteln verzichten

 engen Kontakt mit Personen vermeiden, die husten, niesen oder Fieber habe

 bei Fieber, Husten und Atembeschwerden zunächst telefonischen Kontakt zum Arzt aufnehmen

 Zusätzlich empfehlen wir: 

 Vermeiden Sie gemeinsame Autofahrten ins Revier; fahren Sie separat

 Waldbegänge nur einzeln mit anschließender telefonischer Beratung

Betriebsanweisung der SVLFG "Coronavirus" zum Nachlesen und Ausdrucken!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

für dieses Jahr wurden vorsorglich wichtige Messen und Veranstaltungen für die Forst- und Holzwirtschaft abgesagt. So auch die 18. KWF Tagung und das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Die KWF Tagung wurde auf das nächste Jahr verschoben und soll vom 30.06. bis 03.07.2021 in Schwarzenborn (Hessen) stattfinden. Ob das ZLF ebenfalls auf das nächste Jahr verschoben wird, ist leider noch nicht bekannt.

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- WBV-Geschäftsstelle ist umgezogen!
Seit dem 01. April 2020 finden Sie uns in den renovierten Räumlichkeiten im Gebäude des Bayerischen Bauernverbandes Bayreuth!

NEU:
Waldbauernvereinigung Bayreuth e.V.

Adolf-Wächter-Str. 1 A
95447 Bayreuth
Tel. 0921 / 60805600
Mobil: 0175 / 3307022 (Gehard Potzel)
Fax: 0921 / 60805601
Email: info@wbv-bayreuth-ev.de

Bürozeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr

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- Jetzt Newsletter bestellen!
Schnell  und aktuell über unsere wichtigsten Aktionen, Nachrichten und Fachartikel informiert sein. Mit unserem Newsletter erhalten Sie alle Informationen rund um unsere WBV. Unabhängig davon wird das gewohnte Jahresrundschreiben in Papierform mit Einladung zur Jahreshauptversammlung bis auf weiteres beibehalten. Ebenso bleiben die aktuellen Informationen hier auf unserer Internetseite weiterhin Bestandteil unserer Informationsarbeit.

Sollten Sie Ihre Email-Adresse noch nicht bei uns hinterlegt haben, können Sie sich jederzeit noch in unseren Newsletter-Verteiler aufnehmen lassen.

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- Borkenkäferbefall und Kalamitätsnutzung bei Borkenkäfer
Aufgrund der Sorgsamkeit der Waldbesitzer halten sich Käferholzanfälle in unserem Vereinsgebiet bisher im Rahmen. Trotzdem gibt es immer wieder Meldungen. Wir bitten jedoch um weitere Achtsamkeit!

Wir empfehlen:
- Bohrmehlsuche im Bestand
- Stehendbefallskontrolle an Randbäumen letztjähriger Käfernester fortsetzen
- auf weitere Befallskennzeichen wie Harzfluss und mit Harz verklebtes Bohrmehl am Einbohrloch achten
- rascher Einschlag und Abfuhr von mit Borkenkäfer befallenen Fichten
- hacken von Giebeln und Resthölzern (Borkenkäferbefall auch in starken Ästen vom Wintereinschlag)

 

Verminderter Steuersatz bei Käferholzverkauf
Steuerlich werden die Kalamitätsnutzungen nur anerkannt, wenn die Kalamität schon vor der Aufarbeitung dem Bayerischen Landesamt für Steuern mitgeteilt wurde. Gewinne aus Kalamitätsnutzungen werden deutlich günstiger besteuert als laufende Holznutzungen. Kalamitätsnutzungen müssen grundsätzlich nur mit der Hälfte des durchschnittlichen Einkommensteuersatzes versteuert werden. Soweit die Kalamitätsnutzungen den Nutzungssatz übersteigen, wird sogar nur ein Viertel des durchschnittlichen Steuersatzes angesetzt. 

Die erforderlichen Formulare finden Sie im Internet unter:
www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Steuererklaerung/Einkommensteuer/Forstwirtschaft/Nordbayern/default.php?f=LfSt&c=n&d=x&t=x

 

Förderung für insektizidfreie Bekämpfung von Borkenkäfer erhöht
Die Fördersätze betragen bis zu 12 Euro pro Festmeter. Unbedingt beachten: Antragstellung vor Arbeitsbeginn bei Ihrem zuständigen Revierleiter! Eine rückwirkende Antragstellung ist NICHT möglich!
Gefördert wird die insektizidfreie, waldschutz-wirksame Aufarbeitung von Schadholz außerhalb von Schutzwald nach Art. 10 Abs. 1 BayWaldG, durch:

  Zwischenlagerung von Schadholz auf einem anerkannten Lagerplatz
  Häckseln von nicht zur Vermarktung bestimmtem Rest- und Gipfelholz
  waldschutzwirksames Entrinden von Schadholz

Wie setzt sich die Förderhöhe (bis zu 12 €/fm) zusammen?
Eine Beispielsrechnung hilft die Förderhöhe zu ermitteln:

Bei der Aufarbeitung eines Käfernestes fallen 100 fm Stammholz an, die auf ein waldschutzwirksames Holzlager verbracht werden. Es gibt keinen Nachweis über die angefallene Waldrestholzmenge, die verbrannt wurde. Es wird also von 20% ausgegangen.

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- Mondkalender 2020
Für alle interessierten Waldbesitzer haben wir hier zur Ansicht bzw. zum Ausdrucken den forstwirtschaftlichen Mondkalender für 2020 hinterlegt.

Download Mondkalender 2020

QUELLE: "DER BAYERISCHE WALDBESITZER" Ausgabe 4/2019 Fachzeitschrift des Bayerischen Waldbesitzerverbandes

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- PEFC - Die Entscheidung trifft der Waldbesitzer
PEFC ist der Nachweis für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes auf ganzer Fläche. Waldbesitzer, die ihre Waldbewirtschaftung an das gemeinsame Ziel der umfassenden Nachhaltigkeit ausrichten, können sich an der PEFC-Zertifizierung, mit uns als Zwischenstelle, beteiligen. Für ein paar Cent je ha im Jahr können Sie sich über uns zertifizieren lassen. Eine Kündigung ist selbstverständlich jederzeit wieder möglich.

Mehr Infos finden Sie in dem aktuellen Artikel "PEFC - Die Entscheidung trifft der Waldbesitzer".  HIER lesen! 

Die Broschüre "PEFC-Standards für nachhaltige Waldbewirtschaftung" mit allen wichtigen Informationen und Leidfäden zur Hilfestellung und praktischen Umsetzung des PEFC-Standards ist auch bei uns erhältlich. 

Anmeldeformular
PEFC-INFO-Flyer

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- Wuchshilfen für Einzelpflanzen und Verbiss-Schutzklammern
Sie können über uns Baumschutzgitter (Höhe 1,20 m, Ø 30 cm) incl. 2 Akazienstäben (Höhe 1,50 m) zum Befestigen und Verbiss-Schutzklammern günstig beziehen. Bei Bedarf bitte bei Gerhard Potzel oder in der WBV-Geschäftsstelle melden.

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- ZüF-Pflanzen
Das ZüF-Verfahren ergänzt die gesetzlichen Vorgaben und schafft die Voraussetzungen zur lückenlosen Überprüfbarkeit der Abstammung einer Pflanzenpartie von der Saatguternte bis zur Auslieferung. Somit wird eine sichere Überprüfung der Herkunftsidentität von Forstpflanzen ermöglicht. Nähere Info, sowie ein Schema zum ZüF-Verfahren und Adressen zu Züf-Informationen finden Sie unter https://zuef-forstpflanzen.de/

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